Emotionale Misshandlung ist die systematische Verkleinerung des anderen.

Sie kann absichtlich oder unterbewusst (oder beides) sein, aber sie ist immer eine Verhaltensweise, nicht ein einzelner Vorfall.
Sie ist darauf angelegt, das Selbstbild eines anderen auf den Punkt zu reduzieren, wo das Opfer sich des natürlichen Geburtsrechts aller Menschen für unwert erachtet: Liebe und Schutz.
Emotionale Misshandlung kann so vorsätzlich sein wie ein Gewehrschuss: "Du bist fett. Du bist dumm. Du bist hässlich." (Du bist unästhetisch….)

Sie kann auch passiv sein, die emotionale Entsprechung von Kindesvernachlässigung - eine Unterlassungssünde, wahrlich, aber darum nicht weniger zerstörerisch.

Und es kann eine Kombination von beidem sein, was die negativen Wirkungen geometrisch anwachsen lässt.
Emotionale Misshandlung kann verbal oder im Verhalten, aktiv oder passiv, regelmäßig oder gelegentlich stattfinden. Ungeachtet dessen ist sie oft ebenso schmerzhaft wie ein körperlicher Angriff. Und, mit seltenen Ausnahmen, dauert der Schmerz viel länger an.

…das Verhalten seiner Misshandler zu "erklären" - und endet, um sein Überleben kämpfend, in einem Treibsand der Selbstbeschuldigung.

Emotionale Misshandlung ist sowohl die verbreitetste als auch die am wenigsten verstandene Form von Misshandlung.
Über ihre Opfer wird oft hinweggesehen, einfach, weil ihre Wunden nicht sichtbar sind. In einem Zeitalter, in welchem neue Enthüllungen von unaussprechlichen Kindesmisshandlungen tägliche Kost sind, werden Schmerz und Qual jener, die "nur" emotionale Misshandlung erfahren haben, oft trivialisiert.

Wir verstehen und akzeptieren, dass die Opfer von körperlicher und sexueller Misshandlung gleichermaßen Zeit wie eine spezielle Behandlung brauchen, um zu gesunden. Doch wenn es zu emotionaler Misshandlung kommt, glauben wir anscheinend, dass die Opfer "einfach darüber hinwegkommen", wenn sie Erwachsene werden.
Diese Annahme ist gefährlich falsch.
Emotionale Misshandlung entstellt das Herz und schädigt die Seele. Wie Krebs verrichtet sie ihre tödlichste Arbeit im Inneren.
Und, wie Krebs, kann sie, wenn sie unbehandelt bleibt, Metastasen bilden.
Wenn es zur Schädigung kommt, gibt es keinen wirklichen Unterschied zwischen körperlicher, sexueller und emotionaler Misshandlung. Alles, was das eine vom anderen unterscheidet, ist die Wahl der Waffen des Misshandlers.

Ich erinnere mich an eine Frau, eine Großmutter, deren Misshandler schon lange gestorben waren, die mir sagte, dass die Zeit ihren Schmerz nicht besiegt hatte. "Es war nicht nur der Inzest," sagte sie ruhig.
"Es war, dass er mich nicht liebte. Wenn er mich geliebt hätte, hätte er mir das nicht antun können."
Aber emotionale Misshandlung ist einzigartig, weil sie darauf abzielt, das Opfer sich schuldig fühlen zu lassen.
Emotionale Misshandlung ist ein wiederholtes und letztlich sich summierendes Verhalten - sehr leicht zu imitieren - und einige Opfer setzen den Kreislauf später mit ihren eigenen Kindern fort.
Obwohl die meisten Opfer diese Antwort mutig zurückweisen, Ist ihr Leben oft von einer tiefen, durchdringenden Traurigkeit gekennzeichnet, einem ernsthaft beschädigten Selbstbild und einer Unfähigkeit, sich wirklich mit anderen einzulassen und mit ihnen eine Bindung einzugehen.

Emotionale Misshandlung ist eine Zeitbombe, aber ihre Wirkungen sind selten sichtbar,
weil die emotional Misshandelten dazu neigen, zu implodieren, die Wut gegen sich selbst zu richten.

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Und wenn jemand äußerlich in den meisten Lebensbereichen erfolgreich ist, wer schaut nach innen, um die verborgenen Wunden zu sehen?
Mitglieder einer Therapiegruppe mögen in Alter, sozialer Klasse, ethnischer Zugehörigkeit und Beschäftigung weit auseinander liegen, aber alle zeigen irgendeine Form von selbstzerstörerischem Verhalten: Fettleibigkeit, Drogenabhängigkeit, Anorexie, Bulimie, häusliche Gewalt, Kindesmisshandlung, versuchter Selbstmord, Selbstverstümmelung, Depressionen und Wutanfälle.

Die wichtigste Waffe emotionaler Misshandler ist die absichtliche Auferlegung von Schuld.

Sie benutzen Schuld auf die selbe Weise wie ein Kredithai Geld benutzt: Sie wollen die "Schulden" nicht getilgt haben, weil sie ganz glücklich von den "Zinsen" leben.

Emotionale Misshandlung erfordert überhaupt kein körperliches Verhalten.
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Doch für einige emotionale Misshandler ist Rehabilitierung nicht möglich.
Für solche Menschen ist Manipulation eine Lebensweise. Sie errichten ein "Familien"-System, in dem es dem Kind niemals gelingen kann, die Liebe des Elternteils zu "verdienen."

Je intensiver die Beziehung zwischen den Beteiligten ist, desto besser funktioniert die emotionale Erpressung.

Ob es sich nun um den Partner, die Eltern, die Geschwister oder das eigene Kind handelt, in jedem Fall geht es um eine Form der Manipulation von Menschen.

Der Erpresser setzt sein Opfer unter Druck und droht mit Bestrafung, wenn es nicht das tut, was er will. Dabei kann es um den Missbrauch intimer Geheimnisse gehen oder auch um den Entzug von Liebe und Anerkennung.
Schuldgefühle werden vom Freund, Partner und den Kindern eingesetzt, um uns zu von ihm erwünschtem Verhalten zu bewegen und sich durchzusetzen. Die gebräuchlichsten Strategien sind:

Scheinbar haben wir nur zwei schlechte Alternativen zur Verfügung:

1. Wir richten uns nach den Vorstellungen des anderen und haben den Eindruck, gezwungen zu sein.
2. Wir richten uns nicht nach seinen Wünschen und haben Schuldgefühle.

Langfristig können Schuldgefühle eine Beziehung gehörig belasten oder sogar zur Beendigung der Beziehung führen.

Wir haben es satt, uns in unserer Freiheit ständig beschnitten zu sehen und ständig mit schlechtem Gewissen umherlaufen zu müssen.

Entscheiden wir uns für die Märtyrerrolle, indem wir unsere Wünsche zurückstellen und alles für den anderen tun, in der Hoffnung, es komme eines Tages zu uns zurück, befinden wir uns meist in einer ausweglosen Position:
Unsere Interessen werden nicht umgesetzt und wir bekommen nichts zurück. Die Manipulation durch Erpressung ist alles in allem keine hilfreiche Strategie im Umgang mit anderen Menschen.

Der Erpresser kennt die Ängste, Pflicht- und Schuldgefühle seines Opfers sehr genau, und benutzt sie, um seine Forderungen durchzusetzen. Als Opfer eignen sich besonders gut Menschen, die Angst davor haben, verlassen zu werden, die unter starken Schuldgefühlen leiden und die ein ausgeprägtes Pflichtbewusstsein haben.
Wer schmollt, nötigt auf die leise Art

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Nicht immer ist emotionale Erpressung auf Anhieb zu erkennen.

Häufig verläuft eine emotionale Erpressung subtil und ist anfangs nur schwer zu durchschauen.
Da gibt es zum Beispiel den "Verführer" unter den Erpressern.

Manchmal äußert sich eine emotionale Erpressung auch in einer passiv-aggressiven Art. Dazu gehört beispielsweise, bei Konflikten zu schmollen und schweigend wütend zu sein.

Der Erpresser zieht sich damit hinter einer uneinnehmbaren Mauer zurück und überträgt die gesamte Verantwortung für den Konflikt auf den Erpressten. Diese Situation ist für jeden Menschen schwer zu ertragen. Um die Spannung nicht aushalten zu müssen, ist es oft nur eine Frage der Zeit, bis der Erpresste nachgibt.

Was steckt hinter der emotionalen Erpressung?

Im Grunde genommen fühlt sich derjenige, der erpresst, in der Opferrolle.
• Er glaubt, unsere Anerkennung und Liebe zu brauchen. Er glaubt, ohne uns nicht leben zu können. Er will mehr Zuwendung.
• Er hat riesige Erwartungen an uns und glaubt, nicht zufrieden sein zu können, wenn wir diese nicht erfüllen.
• Er fühlt sich verletzt und gekränkt und will uns zeigen, wie stark er verletzt wurde. (indirekte Kommunikation)
• Er äußert seine Wünsche nicht, erwartet stillschweigend, daß wir sie erfüllen. Da wir nicht hellsehen können und sie deshalb nicht (immer) erfüllen können, fühlt er sich ungeliebt.
• Er fühlt sich zu kurz gekommen, nicht genügend gewürdigt.
• Er will sich rächen.
• Er hat Aggressionen und hat Angst, sie offen auszudrücken.
Wie erkennen wir eine emotionale Erpressung?

an unseren Gefühlen: Wir fühlen uns unter Druck, wütend, hilflos, schuldig oder ängstlich.
• an unserem Verhalten: Wir handeln wider unsere eigenen Bedürfnisse und nehmen uns zurück;
• an unseren Gedanken: Wir glauben, uns falsch zu verhalten; schuldig zu sein; wir sehen uns verantwortlich für das Unglücklichsein des anderen; wir verurteilen uns als zu egoistisch. Wir beginnen zu rechnen, wer was wann und wie häufig tut.

Sind wir herzlos, wenn wir nicht auf emotionale Erpressung reagieren?
Es geht keinesfalls darum, die Gefühle und Bedürfnisse des anderen zu ignorieren. Den Weg, den er einschlägt, seine Gefühle zu äußern, müssen wir dennoch nicht unterstützen und gut finden. Zudem sind unsere Schuldgefühle ein schlechter Berater. Ziel sollte es sein,
• sich bewusst zu machen, welche Gefühle unser Gegenüber hat
• sich bewusst zu machen, welche Bedürfnisse er hat
• uns zu überlegen, was wir wirklich wollen
• zu überprüfen, ob wir mit unserem Verhalten tatsächlich für die Gefühle des anderen verantwortlich sind bzw. ihm schaden.

Wie können Sie Ihre Entscheidungsfreiheit wieder zurückgewinnen?

Machen Sie sich deutlich: wenn ein anderer Ihnen Egoismus vorwirft, dann ist er selbst egoistisch. Er will seine Bedürfnisse durchsetzen.
Je intensiver die Beziehung zwischen den Beteiligten ist, desto besser funktioniert die emotionale Erpressung.

Ob es sich nun um den Partner, die Eltern, die Geschwister oder das eigene Kind handelt, in jedem Fall geht es um eine Form der Manipulation von Menschen.
Der Erpresser setzt sein Opfer unter Druck und droht mit Bestrafung, wenn es nicht das tut, was er will.
Dabei kann es um den Missbrauch intimer Geheimnisse gehen oder auch um den Entzug von Liebe und Anerkennung.

Der Erpresser kennt die Ängste, Pflicht- und Schuldgefühle seines Opfers sehr genau, und benutzt sie, um seine Forderungen durchzusetzen. Als Opfer eignen sich besonders gut Menschen, die Angst davor haben, verlassen zu werden, die unter starken Schuldgefühlen leiden und die ein ausgeprägtes Pflichtbewusstsein haben.

Ein selbstbewusster Mensch zieht dort eine Grenze, wo die Verantwortung für andere anfängt und achtet eigene Bedürfnisse ebenso wie die von anderen Menschen.

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Kritischer Stil und passiv-aggressive bzw. negativistische Persönlichkeitsstörung (301.84 laut DSM-III-R)

Dieser Stil ist durch ein ruhiges bis phlegmatisches Temperament charakterisiert.
Die Schwellen für die Aktivierung von Bewegungen und für das Entdecken von Reizen in den verschiedenen Sinnesmodalitäten sind erhöht, so dass der Eindruck einer Gelassenheit gegenüber den Ereignissen der Außenwelt entsteht.

In der entsprechenden Persönlichkeitsstörung drückt sich diese Gelassenheit in einer allgemeinen Passivität selbst in solchen Situationen aus, in denen normalerweise Aktivität erwartet wird (z.B. Anweisungen vom Vorgesetzten).
Die passive Haltung ist mit einer kritischen Einstellung assoziiert, die eine "gesunde" Skepsis gegenüber Anregungen beinhaltet, die von anderen Menschen kommen.
Hauptmerkmale der entsprechenden Störung sind ein passiver Widerstand gegenüber Leistungsanforderungen im sozialen und beruflichen Bereich und eine ungerechtfertigte Annahme, missverstanden, ungerecht behandelt und übermäßig in die Pflicht genommen zu werden. Die Betroffenen drücken ihren Widerstand indirekt aus durch Verzögerungsmanöver, Trödelei und "Vergesslichkeit".

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"... Somit steckt im Begriff der passiven Aggression psychodynamisch eine verdeckte Rebellion gegen das angeblich Mächtige, steckt Feindseligkeit und oft unangemessene Kritik gegenüber Autoritäten und/oder einem System dahinter, kann bis hin zur heimlichen Verachtung und Abwertung eines Chefs, eines Kollegen, Freundes oder Beziehungspartners gehen und ist immer verbunden mit der grundsätzlichen, inneren Annahme und Haltung, irgendwie sowieso schon latent von diesen Anderen benachteiligt worden zu sein...

Eine passiv-aggressive Lebenseinstellung kann sich also in sorgsam verdeckten Gefühlen der subjektiv gefühlten Benachteiligung, Neid und Missgunst zeigen, ist nicht unbedingt sofort offensichtlich, denn so gepolte Männer nehmen nicht selten eine unbewusste Tarnung ein, indem sie ihre passive Aggressivität oder sogar Feindseligkeit hinter Schuldzuweisungen, oft auch einfach Unzulänglichkeit oder sanfter Manipulation verbergen....

Die indirekte Art (passiv-aggressiv) seinen Ärger oder gar Feindseligkeit zu verpacken, auch verborgen hinter der Maske der grüblerischen oder meditierenden Ruhe, verborgen auch hinter Bequemlichkeitshaltungen und gezeigter Arglosigkeit bis betonter Toleranz, lässt Frau glauben, nur sie könnte seine Bedürftigkeit sehen und die Mauern niederreißen

..Eine häufig verhängnisvolle und anstrengende Schlussfolgerung. Häufig ist einer seiner unbewussten Winkelzüge jener, dass selten oder nie gesagt wird, was wirklich gemeint ist. Folglich bekommt der Sozial-bzw. Beziehungspartner ständig gemischte bzw.doppeldeutige Botschaften...."

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Nach etlichem Lesen und längerem Nachdenken bin ich zu der Ansicht gekommen, dass mein Freund (40) passiv-aggressiv ist. Er demonstriert eine permanente Gleichgültigkeit, so als ob ihm nichts an die Seele gehen könnte.
Verschlossen, unnahbar, zu keinen Gefühlsregungen fähig, ob positiv oder negativ. Ich wäre froh, wenn er mal ausrasten würde, aber nicht mal das. Immer eine gleichbleibende neutrale Miene. Ärger schluckt er runter, hebt sich vernichtende Kritik dafür aber bis zu einem geeigneten Zeitpunkt auf, um sie dann geballt auf mich loszulassen.
Offen äußert er sich nie, aber ich habe immer wieder das Gefühl, er rächt sich hintenrum für irgendwelche Sachen. Wenn es mir ausgesprochen gut geht oder wenn ich mal ohne ihn etwas unternehme, ist er völlig freundlich, später kommt dann aber die Quittung. Dann sucht er gezielt nach Situationen, wo er mich nieder machen kann.
Er ist sich keiner Schuld bewusst. Ein "es tut mir leid" habe ich von ihm noch nicht gehört. ich habe wirklich schon angefangen, an meiner Intuition zu zweifeln, und an mir selbst. Zum Glück bin ich auf Bücher gestoßen, wo solche Themen angesprochen werden und wo eben auch gezeigt wird, dass sich die Partner dieser passiv-aggressiven Menschen schuldig fühlen, obwohl eigentlich der andere das Problem hat.

Ich habe auch gelesen, dass passiv-agressive Menschen ihre Verantwortung auf andere übertragen wollen, um nicht selbst für etwas zur Verantwortung gezogen zu werden. Ich habe oft das Gefühl bei ihm, dass er eine Situation (bewusst oder unbewusst?) in eine bestimmte Richtung lenkt, um dann ein bestimmtes Verhalten bei mir zu provozieren und damit eine bestimmte Situation zu erreichen, die er selbst will, er aber nicht derjenige sein will, der dafür die Verantwortung übernimmt. Z.B. er manipuliert mich so lange, bis ich sage ich kann nicht mehr, aber er selbst würde niemals den Schlussstrich ziehen, sonst wäre er ja der Übeltäter.

Vielleicht kennt dies jemand. Würde mich gern mit Betroffenen austauschen.

Gruß
ramira

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Diese Männern manipulieren und demütigen durch ihre Aussagen und Handlungsweise absichtlich, um ihre "Macht" dem anderen zu demonstrieren.

Tja, bin ja nun auch kein Fachman, aber ich würde den Ausdruck so definieren, das man aggressiv auf eine Sache oder Situation reagiert, die einem missfällt, obwohl man sich vorher nur passiv verhalten hat und jetzt damit unzufrieden ist.

Passive Aggression: Die Person begegnet emotionalen Konflikten oder inneren oder äußeren Belastungsfaktoren, indem sie indirekt oder unbewußt Aggressionen gegen andere ausdrückt.

Es besteht eine Fassade aus offener Zustimmung, hinter der sich Widerstand, Arger oder Feindseligkeit verbirgt.

Passive Aggression tritt oft als Reaktion auf Forderungen nach selbständigem Handeln oder Leistungserfüllung auf oder auf einen Mangel an Befriedigung von Abhängigkeitswünschen hin. Sie kann bei Personen in untergeordneten Positionen jedoch adaptiv (Anpassungsmechanismus) sein, die keine andere Möglichkeit haben, Selbstbewusstsein offener auszudrücken.

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Beispiel: Du fragst Deinen Partner, ob ihr euch abends seht. Kriegst erstmal "stundenlang" keine vernünftige Antwort. Höchstens: Mal gucken, weiß noch nicht, wie lange ich arbeiten muß! Etc. Dann Abends ruft Dein Partner an und es für ihn völlig klar, daß Du vorbei kommst, so als wäre es schon ewig abgesprochen gewesen.
-Gibt Deinem Partner ein Gefühl der Macht über Dich-

Noch eins:
Du hast ein richtig schönes Wochenende mit Deinem Partner gehabt. Also mit Romantik, richtige geilem Sex und alles war total super schön. Montags ist Dein Partner aber merkwürdigerweise sehr kalt und zurück gezogen. Oder ist im schlimmsten Fall sogar fies zu Dir und Du weißt gar nicht, was Du getan hast.... -die Nähe war Deinem Partner zuviel, es ist ihm zu nah gegangen und er fühlt sich verletzlich, das wird dann schnell wieder geändert-

- Immer arbeiten, das Bestreben, das Beste zu bringen. Mitmenschen müssen aufopferndes Verständnis bringen.
- Immer auf der Suche nach Bestätigung. Überall !!!
- Partner abwerfen bzw. minderwertig behandeln, damit man selbst groß da steht bzw. zeigt das man den Partner nicht braucht. ICH BIN NICHT ABHÄNGIG.
- Ständige Angst verletzt zu werden, niemals zugeben u. mit Coolness bewältigen....

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Mit den Menschen von solchem Schlag hat man ein Problem...ich bezeichne sie als Sauger, weil sie dir ständig Energie entziehen, da sie an der Beziehung nicht mitarbeiten.

Sie sind wie ein Schwamm, den man nicht wieder auswringen kann und können die Ihnen geschenkte Liebe somit selten zurückgeben, wenn der andere sie mal nötig hat.

Och, es kommt schon Liebe zurück. Auch nicht wenig oder unherzlich. Aber bald darauf wieder der Schlag in die Fresse (Symbolisch gemeint), auf den man dann immer schon warten kann. Da sie ja nicht ABHÄNGIG sein können/dürfen.... was auch immer.... Es ist ein ewiges hin und her....

Die Liebe kommt doch nur zurück, wenn du ihn richtig ausquetschst, ihn vor die Wahl stellst.....erst dann läßt er mal für eine Weile etwas wieder von sich. Wie lange das geht, weißt du ja selber....und wie viel Kraft das kostet erst recht.

Ganz ehrlich, Schlupf. Meiner Erfahrung nach handelt es sich bei solchen Menschen nicht um Menschen mit irgendeiner Störung, die man halt als "gottgegeben" hinnehmen muß. Ihr Verhalten ist ganz große Scheiße. Und man darf nicht den Fehler machen und "den guten Menschen dahinter" sehen - denn diesen Menschen gibt es nur in unseren Wunschvorstellungen. Das üble Verhalten gehört zum Charakter dieser Leute, das werden die auch niemals ablegen, denn sie kommen ja hervorragend durch damit.

Wenn Du einen wirklich ernsthaften, von Herzen kommenden Tip haben möchtest: sobald Du bei einem Menschen ein solches Verhalten entdeckst - such das Weite. Du hast dann auch nichts verloren, denn lieben tun die ausschließlich sich selbst.

Der Schubs in die Richtige Richtung ist, sie sich selbst zu überlassen, damit sie genug Zeit haben, darüber nachzudenken, warum sie keine Beziehung haben....

Jedes Problem, welches ich habe und anspreche, dreht er rum und verwendet es gegen mich..

Ich hab mich zwar schon vor knapp 3 Jahren aus einer solchen Beziehung befreit, aber so ganz erholt habe ich mich bis heute noch nicht. Ich hab einfach zu viel Lehrgeld bezahlen müssen und musste danach meine gesamte Existenz neu aufbauen. Aber ich bin wenigstens gegangen, bevor ich krank wurde. Es ist schwer zu gehen, weil man so viel Herzblut in diese Beziehung gegeben hat und sich nicht eingestehen kann/will, dass es völlig für die Katz war, weil der andere sich davon ernährt hat und immer noch mehr davon will. Es ist wirklich schwer für jemanden zu verstehen, der selbst noch nie in dieser Situation war. Ich wünsche es auch keinem.

Danach gab es immer wieder Phasen, in denen ich mich schämte, weil ich so jemandem aufgesessen bin und so viel dafür kaputt gemacht habe. Aber das habe ich besser ertragen, als da drin sitzen zu bleiben und an meinem Verstand zu zweifeln. Ansonsten gab’s dann noch die üblichen Phasen wie Zorn, Wut, Trauer usw., die man auch bei anderen Trennungen oft durchläuft. Aber die Scham, das war etwas, das hab ich vorher noch nie erlebt. Letztlich ist es aber sie, die mich davor bewahrt, noch mal so mit mir umgehen zu lassen. Ich will mich nie mehr so schämen müssen bzw. beschämen lassen müssen.

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Nun geht es mir aber wie euch mit euren Partnern. Mal ist sie lieb und nett, Zeiten für die ich alles geben würde, und mal ist sie unglaublich cholerisch, beschimpft und beleidigt mich, macht mir unsinnige Vorwürfe, dreht mir die Worte im Mund um, um mir damit wiederum Vorwürfe zu machen. Schon oft bin ich darauf eingegangen und habe mich entschuldigt, obwohl sie eigentlich mich schrecklich behandelt hat. Es quält mich, zersetzt etwas in mir und schwächt mich. Meine Leichtigkeit, mein Humor und meine Kreativität sind fast weg, dabei habe ich früher davon gesprüht.

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Zum Schluss hatte ich kaum mehr Selbstwert, das Gefühl alles falsch gemacht zu haben und natürlich (!): ich hatte Schuld, dass es nicht funktioniert hat!

Diese Menschen können es sehr gut, dich so zu manipulieren, ohne dass du es richtig merkst - leider.

Ich habe mittlerweile viel im Netz darüber gelesen und wäre froh gewesen, es früher getan zu haben - es wäre mir vielleicht eher vieles über das Verhaltensmuster klar gewesen und ........ möglicherweise wäre ich auch eher gegangen.

Auch heute noch (Scheidung steht noch aus...ich hoffe, ich geh "heil" da durch ) ,wenn wir uns sprechen (selten, denn er hat gleich Ersatz gesucht und gefunden; soweit zur Liebe !!), bekomme ich immer noch Vorwürfe, was ich (!) falsch oder nicht gemacht habe - na klar.

Es könnte sich um einen Versuch handeln, der Ärger in sozialen Beziehungen ausdrückt, und zwar in einer maladaptiven verbalen und nichtverbalen Art, die nicht oder selten zur Lösung führt. Entweder haben die Betroffenen nicht eine sozial angemessene Kompetenz im Umgang mit Ärger und Wut gelernt oder sie haben Angst, dass die Durchsetzung ihrer eigenen Bedürfnisse gehemmt oder behindert wird. Die negativistische Persönlichkeit zeichnet eine besondere Ambivalenz von gleichzeitig beobachtbarer (Dennoch-)Zustimmung und (Dennoch-)Verweigerung, also Bedürfnisbefriediung und Bedürfnisunterdrückung, aus. Kennzeichnend ist eine hohe Aktivität, mit der das Vermeidungsverhalten nach außen rational begründet und durchgesetzt wird.

Menschen mit einer passiv-aggressiven Persönlichkeitsstörung fühlen sich von anderen oft missverstanden, klagen anhaltend über persönliches Unglück (das sie nicht selten unbewusst selbst inszenieren) und sind mürrische, streitsüchtige und unerfreuliche Zeitgenossen.
Autoritäten gegenüber zeigen sie ungemessene Kritik, ja Verachtung, was ihre Position nicht gerade verbessert. Menschen, die ein offensichtlich glücklicheres Los gezogen haben, begegnen sie mit Neid, Missgunst, Groll oder einem eigenartigen, auf jeden Fall nicht nachvollziehbaren Wechselspiel zwischen feindseligem Trotz und (mitunter fast unterwürfiger) Reue.

Die Ambivalenz im Denken und Handeln und das geringe Selbstwertgefühl, das aus einer solchen Einstellung entsteht (ständige Fremd-Abwertung schlägt zuletzt in eine verheerende Selbst-Abwertung um) führen oft zu Auseinandersetzungen und Streitigkeiten mit der Umwelt. Persönliche Enttäuschungen werden häufig auf andere projiziert.

Oftmals sehen sich negativistische Persönlichkeiten als friedlebig an und halten ihre passiv-aggressive Art für gesellschaftskonform.

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Startet Verzögerungsmanöver, d. h. Sachen werden so lange aufgeschoben, dass Fristen nicht mehr eingehalten werden können;
wird mürrisch, reizbar oder streitsüchtig, wenn von ihm etwas verlangt wird, was er nicht tun möchte;
arbeitet scheinbar vorsätzlich langsam oder macht die Arbeit schlecht, die er nicht tun möchte;
beschwert sich ohne Grund, dass andere unsinnige Forderungen an ihn stellen,
vermeidet die Erfüllung von Pflichten mit der Beharrlichkeit der Behauptungen, sie „vergessen“ zu haben;
glaubt seine Tätigkeit besser auszuüben, als andere glauben;
nimmt anderen nützliche Vorschläge zur Steigerung seiner Produktivität übel;
behindert Bemühungen anderer, indem er seinen Arbeitsbeitrag nicht leistet;
reagiert mit unmäßiger Kritik oder Verachtung auf Autoritätspersonen.

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Sein Wesen ist aggressiv, agiert aber passiv (feige und hinterrücks).

Du bittest einen Menschen, etwas für Dich zu tun, und hast den Eindruck, er habe auch zugestimmt, aber er tut es einfach nicht, egal wie oft Du mit ihm darüber sprichst, ihn bittest, erinnerst, bis Du es selbst erledigst, und der passiv-aggressive Mensch sich auch noch darüber echauffieren kann, dass Du ihm nicht ausreichend Zeit für die Erledigung gegeben hast.

Der PASSIVE Akt ist dabei das Nichtstun, das gleichzeitig auch ein Nichtschuldigsein beinhaltet - denn der Betreffende macht ja nichts Falsches.
Er tut einfach nichts!

Der AGGRESSIVE Akt ist die bewusst zugefügte Verletzung, die Nichteinhaltung eines Versprechens, die der Betreffende nicht aktiv im offenen Konflikt, beispielsweise über ein : "Nein, ich mag Dir diesbezüglich nicht helfen, tut mir leid." austragen kann, und die er oft im Nachhinein auch noch verneint, indem er angibt, ja nur noch keine Zeit gehabt zu haben.

Den schwarzen Peter hast in jedem Falle Du.

Passiv-aggressives Verhalten kommt oft sehr verdeckt daher , über Unterlassen, Zuspätkommen, Vergessen, Verlegen, Sabotage z.B.
Man zeigt dem anderen ein freundliches Gesicht, untergräbt aber gleichzeitig die Beziehung über ein Verhalten, für das man "ja gar nichts kann", oder das sich "der andere nur einbildet" und sagt ich würde ja, wenn ich nur könnte.
Im Beruf findet sich passiv-aggressives Verhalten beispielsweise in Form des Kollegen, der Dir wichtige Unterlagen vorenthält, oder Informationen "vergisst" weiterzugeben.

Auch Schweigen kann passiv-aggressiv sein , immer dann, wenn etwas, das eigentlich nicht getan wird, letztlich aber ein aggressiver, verletzender Akt ist, kann passiv-aggressives Verhalten im Spiel sein.

Bewusstes Übersehen, Überhören, den Rücken demonstrativ zudrehen und sich auf kein Gespräch einlassen. Die Person, die man strafen will, muss eindeutig erkennen können, dass sie ausgeschlossen wird.


Jemand der sich nicht helfen lässt z.B.: er beschwert sich über seine Situation, weiß jedoch ein "Aber" wider jedem Verbesserungsvorschlag oder Hilfsangebot. Passiv, aber auch höchst aggressiv.

Da, wo ich Nähe und Klarheit brauche, ist er distanziert und drückt sich so verschlungen und verschachtelt aus, so dass ich am Ende nicht mehr weiß, was er denn nun eigentlich gesagt hat. Und wie es gemeint war.

Passive Aggression hat eine sehr große Bandbreite.

Von Trotzreaktionen der Kinder, über indirekt ausgetragene Konflikte (statt Wut zu äußern - aus Konfliktängsten heraus - Dinge vergessen, Missgeschicke produzieren, Selbstsabotage, Unfällen, Dinge verlieren...) bis hin zu extremen Opferhaltungen, ja sogar Suizidalität.

Grund ist fast immer eine frühkindliche Störung der Aggressionsäußerung, (Beispiel: man darf nicht aggressiv sein, auch nicht wenn’s eigentlich sein müsste, um z.B. Grenzverletzungen abzuwehren, oder aggressiv im Sinn von fordernd, laut, sich aus-drückend, ohne Angst vor Beschämungen etc. zu haben.)

Die daraus entstehende "Lähmung" erzeugt ein Vermeidungsverhalten, das nur indirekt zur Abfuhr, der Wut, des Zornes oder der Ablehnung (nein sagen) führt.
Diese Gefühle werden in der Selbstwahrnehmung dann oft auch gar nicht mehr als solche wahrgenommen.
Dieses indirekte "nein" (chronisches vergessen statt nein sagen; Unfälle und Missgeschicke, die jemandem gehäuft zustoßen, um nicht irgend etwas Ungewolltes tun zu müssen, subtiler Widerstand gegenüber "Autoritäten“ - auflaufen lassen) dient dazu, Verlust- oder Strafängste oder ein negativeres Selbstbild zu vermeiden und nicht damit konfrontiert zu werden. (Angst vor Liebesverlust)
Bei extrem friedfertigen, dabei aber negativistischen hochmanipulativen Menschen -"Dauerschluckern" zum Beispiel ist das oft der Fall.

Passiv aggressives Verhalten kann sich gegen andere (Manipulation, Sabotage), aber auch gegen sich selbst richten.

Alles das ist demjenigen passiv-aggressiven Menschen NICHT BEWUßT, es regieren sehr tiefe basale Konflikt- Abwehrmechanismen.

Wenn jemand sagt, er wisse, er sei passiv-aggressiv, dann ist er es NICHT (mehr -zumindest nicht durchgängig).
kennzeichnend ist, dass passiv-aggressive Menschen oft lange überhaupt nicht verstehen, was da läuft und warum sie so massiv mißverstanden und verkannt werden und brauchen sehr lange, ihren Anteil an dem Muster erkennen zu können.

JacksCompass

Mein Mann ist ein typisch passiv aggressiver Mann.

Wir haben zwei Kinder im Alter von 2 und 3,5 Jahren. Ich bin noch zu Hause, bis das kleine in den Kindergarten geht. Es ist gut so, aber es ist auch anstrengend. Sie schlafen wenig. Sie haben sehr viel Energie. Aber sie sind klasse.
Ich falle mit den beiden ins Bett und einer von beiden weckt mich auf. Für die beiden habe ich noch einiges an Energie übrig.

Für meinen Mann nicht mehr. Lange hielt ich ihn für einen Sadisten und doch nicht. Er ist total klasse, solange es mir gut geht.

Er benimmt sich wie ein A..., wenn ich harte Tage hatte und ihm das erzähle bzw. ihn um Hilfe bitte. Jedesmal, wenn wir zusammen etwas schönes erleben könnten, zieht er sich geschickt zurück, wenn die Kinder keine Zeit für sowas lassen, wirft er mir vor, ich würde nicht mehr zu ihm kommen (und das letzte mal war vielleicht gerade 2-3 Tage her).

Zwischen Nichts und Sex ist nichts. Keine Zwischentöne. Ich fühle mich nicht, als ob ich einen Ehemann hätte, sondern, als ob ich in einer WG wohnen würde.
Ich weiß, daß er eigentlich möchte, daß ich angekrochen komme. Nur: Wenn ich es tue, ist es ihm zu früh (nach einem Streit) und er streitet ab, daß ich je zu ihm gekommen wäre, komme ich nicht zu ihm, wirft er mir es vor.

Ich kann machen, was ich will, es ist falsch.

Angeblich liebt er mich. Ich glaube nicht mehr dran. Er würde nie gehen. Das ist sicher. Lieber schweigend sich ankeifen und mir die Schuld in die Schuhe schieben.
Paartherapie haben wir versucht. Reden. Aber reden geht nicht, weil er sich zurückzieht, sobald ich etwas frage. Fragen ist für ihn ein Angstpunkt, er glaubt dann gleich, ich würde kritisieren. Frage ich nicht, verstehe ich ihn manchmal nicht. Dann gibt es nur Mißverständnisse und Ärger.

Mittlerweile bin ich selbst am Mauern. Ich stecke lieber meine Energie in die Kinder und irgendwann mal wieder in mich, als ständig zurückgewiesen zu werden und Vorwürfe wie "Schmarotzer" zu hören (Wie gesagt, ich arbeite derzeit nicht, bin aber sparsam, aber ich bin eben keine "Ossifrau" (mein Mann hatte schon Kinder zu DDR-Zeiten) und kann und will auch meine Kinder nicht in eine Kita stecken. Ich will sehr wohl wieder arbeiten gehen.) Warum soll ich mir also sowas anhören, bloß weil er sich gerade mal nicht wohl fühlt?

Ich habe nicht die Kraft, eine Trennung durchzustehen. Dabei geht es mir nicht mal mehr um den Mann, sondern um einen Umzug, um Ämterläufe und vor allem, um die Kinder. Ich weiß, daß er dann das Sorgerecht beantragen will, weil er glaubt, ich würde sie ihm versagen wollen. (Totaler Blödsinn, mein Gedanke ist eher, räumliche Trennung, wenn ers braucht, ne eigene Freundin, aber die Kinder sollten schon zu beiden können.)
Eigentlich denke ich gar nichts mehr. Die Kleinkindzeit durchhalten und sich dann neu überlegen.
Ich liebe ihn, aber seine Art hat a) mich total mürbe gemacht und b) mich verändert. So, wie es mir nicht gefällt. Also liebe ich lieber aus der Ferne.

Warum ich das alles schreibe? Ich brauche einen Rat von Leuten, die sich mit dem Phänomen der passiven Agressivität auskennen. Ich habe keine wirkliche Lust mehr, mich zu investieren, ich habe auch die Kraft nicht mehr (habe noch eine krebskranke Mutter und noch ein paar unangenehme Dinge am Hof). Ich weiß, daß es kein Wunder gibt und er sich plötzlich ändert.
Was passiert, wenn ich auf Dauer genauso bin wie er (zumindest nach außen hin)? Es fällt mir zunehmend leichter. Nur gemein sein kann ich noch nicht. Aber ich muß mittlerweile schon heimlich grinsen, wenn er sich über Schweigsamkeit beschwert. Dann denke ich: Siehste, so tuts weh!
Mir tut es weh, so gemein zu denken, ich weiß auch nicht, wo das hinführt. Ich weiß nur, daß es mir nun schon ein Jahr lang geholfen hat, während ich vorher in tiefen Depressionen und Angstzuständen war, die ich vor ihm auch nie kannte.
Der letzte Streit liegt 3 Wochen zurück, seitdem nur Schweigsamkeit. Nur mit den Kindern klappt es irgendwie. Sie wissen, daß wieder was nicht stimmt, aber sie sehen, daß wir uns nicht zerfleischen und sie normal behandelt werden. Sie sehen zwischen uns Eltern Ignoranz.

Danke einfach fürs Zulesen, ich hoffe, daß ich wenigstens heute nacht mal wieder schlafen kann.

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passiv-aggressive Persönlichkeitsstörung
Um eine passiv-aggressive Persönlichkeitsstörung diagnostizieren zu können müssen folgende 2 Kriterien erfüllt sein:

A Die 6 allgemeinen Bedingungen für das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung müssen erfüllt sein. (vgl. Artikel "Persönlichkeitsstörungen, allgemein ")

B Mindestens fünf der folgenden Eigenschaften oder Verhaltensweisen müssen vorliegen:

1.Verschleppung bei der Beendigung von Routineaufgaben,

2. Ungerechtfertigter Protest gegen gerechtfertigte Forderungen anderer Menschen,

3. Trotz, Reizbarkeit und Streitlust wenn Dinge getan werden sollen, die die Betroffenen nicht wollen,

4. Verachtung von Autoritätspersonen,

5. Absichtlich schlechte, langsame Arbeit an ungeliebten Arbeiten,

6. Dadurch Behinderung von anderen Menschen,

7. Angebliches "Vergessen" von unliebsamen Verpflichtungen.

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